Dort ansetzen, wo die Hitze unmittelbar zur Belastung wird
Beitrag von Daniel Salzgeber, FBP-Landtagsabgeordneter
Der dringendste Handlungsbedarf liegt für mich dort, wo Hitze und Trockenheit unmittelbar spürbar werden. Dabei braucht es kurzfristige Lösungen genauso wie langfristige Strategien.
Kurzfristig müssen wir dort handeln, wo die Hitze für die Menschen unmittelbar zur Belastung wird. Deshalb haben wir bereits 2025 eine Motion eingereicht, damit moderne und effiziente Klimageräte einfacher eingesetzt werden können. Die Regierung hat die Umsetzung inzwischen aufgegleist. Die neuen Bestimmungen sollen ab etwa Mitte 2027 gelten. Damit schaffen wir eine konkrete Entlastung für Wohnungen, Arbeitsräume, Schulen oder Pflegeeinrichtungen.
Klimageräte alleine sind aber natürlich nicht die Antwort. Langfristig müssen wir unsere Siedlungen besser an heisse Sommer anpassen. Bäume, Grünflächen, Beschattung, weniger versiegelte Flächen und der Erhalt von Kaltluftströmen werden immer wichtiger. Klimaanalysekarten geben uns heute eine gute Grundlage, um gezielt dort anzusetzen, wo die Hitzebelastung besonders gross ist.
Gleichzeitig müssen wir uns stärker mit der Wasserverfügbarkeit beschäftigen. Längere Trockenperioden betreffen Trinkwasser, Landwirtschaft, Wälder und Gewässer gleichermassen. Wasser muss deshalb möglichst effizient genutzt, gespeichert und dort verfügbar gemacht werden, wo es gebraucht wird.
Für mich ist die Kombination wichtig. Dort, wo die Hitze heute bereits zum Problem wird, müssen wir pragmatisch handeln. Gleichzeitig müssen wir unsere Siedlungen, Gebäude und Wasserversorgung so weiterentwickeln, dass wir auf heissere und trockenere Sommer langfristig vorbereitet sind.
